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Donnerstag, 20. September 2012

Energiegenossenschaft steht vor Gründung

Energiegenossenschaft steht vor Gründung

Die an dieser Stelle schon mehrmals beschriebene lokale Energiegenossenschaft für Altötting und Neuötting nimmt immer deutlicher ganz feste Konturen an. Dass sie ein Bedürfnis von vielen Interessierten weckt, wurde auch in der zweiten Informationsveranstaltung klar, die kürzlich im Gasthof 12 Apostel stattgefunden hat.

Die Gründung soll noch in diesem Jahr stattfinden. Derzeit wird noch an der Satzung gefeilt, denn die Genossenschaft soll ein transparentes Unternehmen werden, an der sich möglichst viele mit ganzem Herzen und ruhigem Gewissen beteiligten können und bei der auch möglichst viele bei den wichtigsten Entscheidungen und Weichenstellungen beteiligt sein wollen und sollen.

Die Energiegenossenschaft soll deshalb auch möglichst breit aufgestellt  sein, das heisst, dass die jeweiligen Anteile möglichst für jeden Energieverbraucher bzw. Haushalt erschwinglich sein sollten. Natürlich ist es möglich, auch mehrere Anteile zu ordern. Stimmrecht in der Mitgliederversammlung hat jeder Genosse - gleich wieviele Anteile er auch immer hat - jedoch nur eine Einzige.

Das wichtigste Ziel der Energiegenossenschaft ist es, für ihre Mitglieder und damit auch für die Städte Altötting und Neuötting eine sichere, unabhängige, ökologische und möglichst kostengünstige Energiebereitstellung organisieren zu können.

Das geht von einem Brennholzhof, über Bereitstellung von Blockheizkraftwerken, Nahwärmenetzen, Abwärmenutzung, PV-Anlagen, Car-Sharing bis Förderung der e-Mobilität.

Dass die Energiegenossenschaft sich auf einem interessanten Markt bewegen wird, zeigen die nackten Zahlen. Altöttinger und Neuöttinger zusammen setzen mit Wärme, Strom und Kraftstoff für Mobilität runde 80 Millionen Euro im Jahr um. Und große Teile dieses Umsatzes und damit Geld sollen in Zukunft in beiden Städten verbleiben.

Also: Mitmachen heisst das Motto. Es wird sich lohnen, für jeden einzelnen aber auch für die Gemeinschaft.

Ihr Toni Dingl

Umweltreferent der Stadt Altötting

Freitag, 27. Januar 2012

Fachforum, Zukunftswerkstatt...

Heute Mittag beginnt das Fachforum, das sich mit dem Thema "Aktive Innenstadt" beschäftigen wird. Eingeladen sind Referenten aus der Stad - da wird wenig Neues zu hören sein - und Referenten von auswärts, die städtische Ansichten von aussen und unvoreingenommen betrachten werden bzw. sollen.
Es wird auf das Geschick der Moderatoren hinauslaufen, ob es sich um eine Veranstaltung handelt, bei der es um bloßes Abnicken geht oder um das Ringen um neue Einsichten und neue Zukunftsmodelle.

Wichtig scheint mir an dieser Stelle, die Kritik, dass eine der entscheidenden notwendigen investiven Maßnahmen in den nächsten Dekade, die Maßnahmen im Bereich der Gebäudesanierung nicht berückschtigt sind, ferner die Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftskrise und damit von evtl. fehlenden Steuereinnahmen. Dies alles wird möglicherweise ein anders Konsum- und Reiseverhalten mit sich bringen.
Heisst für mich, dass es vernüftig wäre, sich - bevor wir so tun als wenn" business-as-usual" möglich wäre, wir uns mit einem Krisenszenario beschäftigen sollten.
Heisst weiter, dass wir uns strukturelle Weichenstellungen überlegen müssen, die in einer echten tiefen Krise anwendbar wären, wie eine funktionierende Nahversorgung, einen lokalen Güter- und Dienstleistungsaustausch lokales Know-How bündeln.


Ich bin gespannt, ob wir da weiterkommen.

dd

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